Unsere Artistinnen und Artisten in der Saison 2026/2027

Chu – Diabolo-Jonglage
Mit atemberaubender Geschwindigkeit hebt Chu die Kunst des Diabolo-Jonglierens auf ein neues Niveau. Der Künstler aus Taiwan verwandelt das bekannte Spiel in eine dynamische Performance voller Präzision, Rhythmus und visueller Effekte. Seine Diabolos fliegen, kreisen und verschmelzen in rasanten Abläufen zu einem faszinierenden Gesamtbild, das die Grenzen des Vorstellbaren sprengt. Technik und spielerische Leichtigkeit verbinden sich zu einem intensiven Bühnenerlebnis.
Chu begann seine Karriere mit elf Jahren, trat international auf und wurde bei Festivals – unter anderem in Monte Carlo – ausgezeichnet. Heute steht er für moderne, energiegeladene Jonglage, die das Publikum in ihren Bann zieht.

Gabriel Drourin – Cyr Wheel
Schon in seiner Kindheit entdeckte Gabriel Drourin die Kunst des Karate und wurde Junioren-Weltmeister im Kata – einer Disziplin, in der präzise, choreografierte Bewegungsabläufe mit Ausdruck und Körperkontrolle verschmelzen. 2011 führte ihn sein Weg an die Nationale Zirkusschule in Québec City, wo er sich auf Cyr Wheel und Chinese Hoops spezialisierte. Nach seinem Abschluss arbeitete er für den renommierten Cirque Éloize, bevor er 2014 mit seinem Cyr Wheel „Lucy“ nach Deutschland zog. Seitdem begeistert er mit seinem Cyr Wheel „Lucy“ mit kraftvoller Dynamik, fließender Präzision und beeindruckender Körperkontrolle.

Anna Fisher – Hula Hoop
Aufgewachsen im ländlichen Tasmanien entdeckte Anna bereits im Alter von sieben Jahren ihre Leidenschaft für den Hula-Hoop-Reifen. Was als spielerische Neugier begann, entwickelte sich rasch zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Ausdrucksform.
Heute zählt Anna zu den führenden Hula-Hoop-Künstlerinnen Australiens und ist international in Europa und Australasien aufgetreten. Ihr Stil vereint beeindruckende Balancefähigkeiten mit schnellem, technisch anspruchsvollem Hula-Hoop-Tanz.
Mit ihrer kraftvollen, frechen und zugleich zeitgenössischen Ästhetik erweitert Anna konsequent die Grenzen des Hula-Hoop als Kunstform und begeistert ihr Publikum weltweit.

Michael Halverson – Magier
Michael Halvarson ist ein international gefeierter Zauberer, Komiker und Comedy-Taschendieb. Bekannt wurde er als Teil der Originalbesetzung von „KOOZA“ des Cirque du Soleil, wo er seine ikonische Taschendieb-Figur entwickelte und weltweit spielte.
Er war unter anderem in „The Magicians“ (BBC One) und „Helt Magiskt“ zu sehen, trat in „The Illusionists – Witness the Impossible“ auf und stand zuletzt im Big Apple Circus in New York auf der Bühne.
Mit seiner einzigartigen Mischung aus Magie, Humor und direkter Publikumsnähe schafft Michael Halvarson unvergessliche Momente voller Überraschung und augenzwinkernder Raffinesse.

Phillip Huber – Marionettenspiel
Phillip Huber zählt zu den international führenden Künstlern im Bereich Marionettenspiel. Große Bekanntheit erlangte er durch seine Arbeit an dem mehrfach Oscar-nominierten Film „Being John Malkovich“ sowie durch seinen Auftritt in „Oz the Great and Powerful“.
Seine Figuren faszinieren durch Präzision, Ausdrucksstärke und eine fast magische Lebendigkeit. Mit „Suspended Animation“ präsentiert er eine eindrucksvolle Verbindung aus Theater, Illusion und Bewegungskunst.
Neben internationalen Engagements – von Paris bis Monte Carlo – arbeitet Huber auch an der Schnittstelle zur zeitgenössischen Kunst, unter anderem in Kooperation mit Dan Graham und Tony Oursler. Seine Arbeiten wurden weltweit gezeigt und begeistern durch ihre einzigartige Verbindung aus Technik und Emotion.

Oscar Kaufmann – Luftakrobatik
Oscar Kaufmann ist ein international auftretender Artist aus Berlin und Absolvent der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik Berlin. Er stand für den Cirque du Soleil auf der Bühne und performte weltweit in renommierten Häusern, darunter das Sydney Opera House.
In seiner Darbietung „The Flying Gentleman“ vereint er elegante Ästhetik mit eindrucksvoller Luftakrobatik. Mit Charme, Präzision und einem außergewöhnlichen Bühnenbild erschafft er eine unverwechselbare Performance, die Leichtigkeit und technische Virtuosität auf einzigartige Weise verbindet.

Alexander Mitin – Balance und Kontorsion
Alexander Mitin wurde in eine der großen Moskauer Zirkusfamilien hineingeboren – und stand bereits im Alter von vier Jahren im Rampenlicht. Was für andere unmöglich scheint, ist für ihn seit jeher Ausdruck einer außergewöhnlichen Körperbeherrschung: die Kunst der Kontorsion. Mit atemberaubender Präzision und scheinbar grenzenloser Flexibilität formt er seinen Körper in spektakuläre, kaum begreifbare Positionen. Jeder Moment seiner Performance wirkt mühelos, fast schwerelos – getragen von Eleganz, Kontrolle und einem faszinierenden Spiel mit den Grenzen des Möglichen.
International gefeiert und vielfach ausgezeichnet, unter anderem bei bedeutenden Festivals in Monte Carlo, Moskau und Wiesbaden, zählt Alexander Mitin zu den eindrucksvollsten Vertretern seiner Disziplin. Seine Darbietung ist mehr als Artistik – sie ist ein visuelles Erlebnis, das staunen lässt, irritiert und lange nachwirkt.

Twirlin Girls – Rollerskating
Die ungarischen Ausnahmekünstlerinnen Sylvia Sly und Csenge Jerabek bilden das Duo Twirlin Girls – und bringen mit ihrer energiegeladenen Rollschuh-Artistik die Bühne zum Beben. Auf engstem Raum, oft nicht größer als ein kleiner Tisch, entfalten sie ein rasantes Zusammenspiel aus Tempo, Präzision und blindem Vertrauen. In atemberaubender Geschwindigkeit wirbeln sie umeinander, verschmelzen Kraft und Eleganz zu einer Choreografie, die den Puls steigen lässt.
Getragen von treibender Rockmusik entsteht ein intensives Wechselspiel aus Risiko, Kontrolle und Dynamik – ein spektakulärer Balanceakt zwischen Mut und Perfektion. Die Twirlin Girls sind ein visuelles Feuerwerk: wild, kraftvoll und von einer elektrisierenden Bühnenpräsenz, die das Publikum unweigerlich in ihren Bann zieht.
Unsere Conférenciers
Katie Freudenschuss

Katie Freudenschuss
Die Halbösterreicherin mit Rest-Schmäh lebt und arbeitet seit 1999 in Hamburg als Comedienne, Musikerin, Songschreiberin und Sachensagerin. Seit 2014 steht sie überwiegend alleine auf der Bühne – spielt hinreißend Klavier, sagt Sachen, improvisiert mit Zuschauern und Situationen, beobachtet die Menschen und die Welt und singt mit warmer und mitreißender Stimme ihre eigenen Songs. Dafür wurde sie 2022 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.
Maladée

Maladée
Die gefeierte Cabaret Diva ist eine brisante Mischung aus Mata Hari, Mireille Mathieu…und auch ein bisschen Louis de Funès. „Es gibt im Leben allgemein viel zu wenig Glamour!“ meint die sendungsbewusste Chanteuse, und lässt keine Gelegenheit aus, ihre wertvollen Tipps in Sachen Sinnlichkeit, Glamour und Realitätsverdrängung zu verteilen. Immer verpackt in das passende Chanson. Von Edith Piaf, den Spatz von Paris, bis hin zu Charles Aznavour.
Dirk Bielefeldt

Dirk Bielefeldt
Wer kennt ihn nicht, den Polizisten „Herr Holm“, der mit seiner Hornbrille, einem etwas schleppenden Gang und dem mürrischen Blick eines überkorrekten Wachtmeisters auf Streife 30 Jahre lang über die Kabarett- und Theaterbühnen tourte und seinem Publikum gehörig die Meinung geigte? Aber: Der Ehrenkommissar der Hamburger Polizei ist auch in Zivil, also im festlichen Smoking ein wunderbarer Komiker. Und mittlerweile kann er sogar zaubern – mit verblüffenden Ergebnissen!
Matthias Brodowy

Matthias Brodowy
Er ist der „Vertreter gehobenen Blödsinns“: Der Kabarettist, Sänger, Klaviermusiker und Buchautor Matthias Brodowy hat sich als Nordlicht aus der niedersächsischen Landeshauptstadt zur unumstrittenen Kultfigur gemausert! Aus dem Konglomerat seiner vielfältigen Talente hat Brodowy übrigens inzwischen seine ganz eigene Berufsbezeichnung entwickelt: „Chief director for a high level bullshit“.
Rolf Claussen

Rolf Claussen
Bei Rolf Claussen stellt sich dem interessierten Betrachter unmittelbar die Frage: Was kann dieser Mann eigentlich nicht? Der ehemalige Straßen- und jetzt Allroundmusiker, Sänger, Entertainer, Autor und Lebenskünstler kann auch Comedy aus dem Stehgreif. Claussen ist Mitglied der „Söhne Hamburgs“, hat seit mehreren Jahren sein eigenes Soloprogramm und seit über 20 Jahren gehört er zu den begnadeten Verwandlungskünstlern der Improvisationstheatergruppe „Hidden Shakespeare“. Noch Fragen?
Marcus Jeroch

Marcus Jeroch
Ein großartiger, begnadeter Sprachartist! So, die Begeisterung musste erstmal raus, verzeihen Sie bitte. Und nun, etwas beruhigter, ein wenig zum Hintergrund des wundervollen Marcus Jeroch: Das Jurastudium taugte nichts für ihn, weshalb er die Fächer Jonglage und Akrobatik in Berlin studierte. Im Varieté im Hansa-Theater
jongliert der Hamburger als Conférencier mit seinen herrlich clownesk geschminkten Augenbrauen – und eben mit Worten und Buchstaben.
Robert Kreis

Robert Kreis
Seine One-Man-Show bedeutet Volldampf-Radio auf Knopfdruck, er beherrscht die Bühne komplett – und macht auch vor den Hansa-Boys nicht Halt, die sich seinem Charme und der Präzision seiner Kunst ebenso wenig entziehen können wie das Publikum. Dabei hat er einen besonderen Auftrag: Der Mann mit dem Menjou-Bärtchen lässt längst Vergessenes, das er in seiner Sammlung von 7000 Schellackplatten, Notenblättern und alter Literatur findet, wieder lebendig werden.
Jan Logemann

Jan Logemann
Zum ersten Mal im Reigen der legendären Conférenciers auf der Bühne des HANSA-Theatersaals: der Zauberkünstler Jan Logemann. Seit über 20 Jahren widmet sich der studierte Mediziner schon der Zauberkunst. Der nahbare und humorvolle Wahlhamburger verblüffte bereits in über 20 Ländern sein Publikum. Vergessen Sie das Kaninchen im Hut – die Shows von Jan Logemann werden sie nicht vergessen.
Jan-Christof Scheibe

Jan-Christof Scheibe
Ein wahres Multitalent: Jan-Christof Scheibe singt, schreibt, komponiert, musiziert, produziert – und zwar was das Zeug hält. Gerade mal zehn Jahre alt war der kleine Scheibe, als er als Knabenstimme in der „Peter-Alexander-Show“ auftrat. Es folgten ein Studium der Komposition, er schrieb Songs für die „Missfits“, komponierte Filmmusik, trat zwölf Jahre lang mit Sissi Perlinger auf, arbeitet auch als Bühnenautor und Regisseur und ist außerdem Leiter des berühmten HEAVEN CAN WAIT CHORES.
Sebastian 23

Sebastian 23
Ein Bestsellerautor, ein Poetry-Slammer, ein studierter Philosoph und ein Gitarrist kommen in eine Bar. Das könnte der Anfang von einem eher mittelmäßigen Witz sein, wenn es sich nicht bei allen vier Personen um Sebastian 23 handeln würde. Und der ist so weit von mittelmäßigen Witzen entfernt wie Wladimir Putin vom Friedensnobelpreis. Also näher, als man denkt. Sebastian 23 versteht es, gekonnt mit der Sprache, dem Zeitgeist auf den Zahn zu fühlen und bohrt nach Metaphern, bis es knistert.